Über Meinl Cymbals

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von Meinl Cymbals 1952 in einer kleinen Kellerwerkstatt als Ein-Mann-Betrieb, nachdem zunächst nur Blasinstrumente hergestellt worden waren. Als junger Mann erkannte Roland Meinl bereits den Bedarf an Schlagzeugbecken und begann mit der Produktion der eigenen Meinl Cymbals. In den 50er und 60er Jahren verkaufte Roland Meinl bereits seine Becken in Deutschland, im europäischen Ausland und in die USA. Bis 1963 fertigte er allein, unterstützt durch seine Frau, die Cymbals an.

Bis dato arbeitete man noch im Keller eines zweistöckigen Wohnhauses, 1969 zog man schließlich in den neu erbauten Firmensitz um. In den späten 60er und frühen 70er Jahren fertigte man schließlich die ersten Cymbal-Serien „Romen“, „ Romen Mark 70“ und „Romen Mark 74“. Weitere Maschinen wurden angeschafft und mehr Mitarbeiter eingestellt. Mitte der 70er Jahre wurde mit der „King Beat“-Serie die ersten professionellen Becken auf den Markt gebracht.

1982 wurde die „Streamer“-Serie eingeführte. Es folgten die „Meteor-„, „Laser-“, „Headliner“- und „Dragon“-Cymbals. Mit der „Profil“-Serie gelang Meinl der große Durchbruch in der Fertigung professioneller Becken. Zunächst wurde versucht, die Becken per Hand zu hämmern, hatte aber hinsichtlich der klanglichen Konstanz kaum Erfolg. So beschloss man, den ersten Roboter einzusetzen.

Es folgte ein Jahrzehnt der Forschung und Entwicklung. Von 1985 bis 1995 brachte man viele neue Becken-Serien auf den Markt. Die erste Signature-Linie („Tri Tonal“) wurde mit Billy Cobham entwickelt und der Custom Cymbal Shop wurde eingeführt. Nachdem man sich verstärkt um den professionellen Markt gekümmert hatte, war es nun Zeit, die so genannte Mittelklasse neu zu definieren. Es sollte ein Übergang von den Einsteiger-Serien zu den professionellen Becken geschaffen werden. 1996 führte man die Classics-Serie ein, die bis heute mit ausgezeichnetem Klang zu einem günstigen Preis überzeugt. Mit der Byzance-Serie machte Meinl einen weiteren großen Schritt nach vorn. 2003 wurde erstmals auf der Frankfurter Musikmesse die komplette, in der Türkei traditionell gefertigte „Byzance“-Serie vorgestellt.

Die Produktion zur damaligen Zeit fand in Neustadt an der Aisch in sehr beengten Verhältnissen statt und so entschloss man sich in Gutenstetten eine große und moderne neue Fertigung mit angeschlossenem Bürogebäude zu errichten. Seither werden alle Cymbals, ausgenommen der Byzance-, MB20- und Symphonic-Becken, in der 2003 neu errichteten Produktion gefertigt.

Als einzige Beckenschmiede weltweit, setzt Meinl zur Herstellung hochwertiger Becken sechs verschiedene Bronzelegierungen ein. Jahrelange Entwicklung, Mut, unermüdlicher Einsatz und innovative Ideen haben Meinl Cymbals in knapp 60 Jahre zu einem der größten Becken-Produzenten weltweit gemacht. Ganz nach dem Motto „from dummers for drummers“ arbeitet man bei Meinl auch weiterhin an neuen Sounds, Klangwelten und neuen Ideen. Man darf also durchaus gespannt sein, mit welchen neuen Innovationen die mittelfränkische Beckenschmiede auch in Zukunft neue Maßstäbe setzt.